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Wer sind die Kritiker

Wer sind die Kritiker?

 

    • Die „Partei Christliche Mitte“ (CM) ist laut Wikipedia eine „national-konservative Kleinpartei, die nach ihrem Selbstverständnis christliche Werte vertritt“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Christliche_Mitte). Sie konnte weder bei Bundestags- noch bei Europawahlen eine relevante Anzahl von Stimmen gewinnen, laut Statistiken weniger als 1 Prozent. Die Partei wird als „christlich-fundamentalistisch“ bezeichnet. Sie ist im rechten katholischen Milieu beheimatet und unterstützt die Messfeier nach dem tridentinischen Ritus, dem der geistliche Begleiter der CM, Pfr. em. Winfried Pietrek, verbunden ist.

     

    • Die Partei CM hatte laut „Informationsplattform Religion“ (http://www.religion-online.info/themen/info/christliche-mitte.html) in ihrer Parteizeitung Kurier der Christlichen Mitte den alten Nazi-Slogan „Deutschland den Deutschen“ adaptiert und geändert in: „Deutschland den Christen“ (Kurier 9/02). Inzwischen wird der Slogan „Für ein Deutschland nach den 10 Geboten Gottes“ verwendet. Weiter heißt es auf der oben zitierten Homepage über die CM: „Schnell werden Gruppierungen und Personen von der CM zu Verkörperungen des Bösen schlechthin, zu ,Antichristen‘, erklärt. Niemals geht es der CM in ihrer dämonologischen Weltdeutung um eine vernünftige, kritische Auseinandersetzung mit Andersdenkenden und Andersgläubigen. Es geht ihr, vor allem, aber nicht nur im Verhältnis zu den Muslimen, buchstäblich um Verteufelung.“

     

     

    • Auf der Webseite und im Mitteilungsblatt der schismatischen, von Rom abgespaltenen „Bruderschaft St. Pius X.“ wird Pfr. Pietrek mehrfach lobend genannt, so feierte er z.B. sein 50-jähriges Priesterjubiläum in der Kapelle der Piusbruderschaft in 59329 Diestedde (http://pius.info/index.php?option=com_phocagallery&view=category&id=1 91&Itemid=).  Im Mitteilungsblatt der Piusbruderschaft vom Januar 2006 wird berichtet, dass Pfr. Pietrek die Herz-Jesu-Schule in Saarbrücken besuchte und dort einen Vortrag hielt, später auch eine hl. Messe. (Die Schule wird von der Piusbruderschaft betrieben.) Pietrek ist römisch-katholischer Priester und kein Mitglied der „Piusbruderschaft“, der er aber offensichtlich nahesteht. Pietrek ist erreichbar über seine Kontaktadresse in Lippstadt (Bistum Paderborn).

     

    • Im bereits zitierten „Mitteilungsblatt“ der „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ findet sich in der Ausgabe Nr. 325 vom Januar 2006 eine 13-seitige Abhandlung des zur Piusbruderschaft gehörenden Pater Matthias Gaudron gegen Alan Ames. Gaudron war beim Gebetstag von Alan Ames am 16. September 2005 in der Dominikanerkirche Regensburg als Beobachter zugegen und stellt eingangs fest: „Fast alles, was Herr Ames sagt, ist gut katholisch. Man kann sich sogar fragen, wann in Regensburg zum letzten Mal eine Predigt mit so katholischem Inhalt gehalten worden ist!“

     

    • Das hindert Gaudron aber nicht daran, auf weiteren 11 Seiten darzulegen, Alan Ames habe eine „antichristliche Botschaft“, denn seine „Aussagen erinnern an das berühmte subsistit in des Zweiten Vatikanischen Konzils (Lumen gentium 8)“. Gaudrons Vorwurf lautet also, dass Alan Ames mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil übereinstimmt. Außerdem bemängelt Gaudron, dass Ames am 16. September zu wenig über Leiden und Trübsale gesprochen habe – Alan hatte die Frohe Botschaft verkündigt, den Schwerpunkt aber nicht auf Leiden und Trübsale gelegt, ohne das Leiden jedoch auszuklammern.

     

    • Gaudron kommentiert weiter, Gott liebe nicht alle Menschen gleich (wie Alan Ames sagte), sondern „einen Gerechten mehr als einen Sünder“ usw. Diese Vorwürfe Gaudrons sind sehr subjektiv geprägt und widersprechen dem Leben und der Lehre Jesu (vgl. Mt 18,12-14, über den Guten Hirten, der die 99 Schafe verlässt, um dem verirrten nachzugehen. Vgl. auch Röm 5,8: Gott aber hat seine Liebe zu uns darin erwiesen, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“). Im Gegensatz zur Behauptung P. Gaudrons liegt der Fokus des Wirkens Jesu Christi nicht auf den Gerechten und Frommen, was schon damals die Schriftgelehrten und Pharisäer empörte, die ausriefen (Lk 15,2):Er gibt sich mit Sündern ab und isst sogar mit ihnen!“ Die menschlich unbegreifliche Liebe Gottes zu Sündern wird deutlich im Gleichnis vom Verlorenen Sohn beschrieben (Lk 15,11ff). Das Gleichnis endet mit einem Vorwurf des älteren, wohlgeratenen Sohnes, der die Liebe und Barmherzigkeit des Vaters für den verlorenen Sohn nicht gutheißen kann und offensichtlich meint, der Vater habe ihm, dem Frommen, weniger getan als dem Sünder ...
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