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Einzelne Kritikpunkte

   Einzelne Kritikpunkte mit Erklärungen

 

Die Kritiker behaupten, es sei Laien verboten, mittels Handauflegung für Mitmenschen zu beten

Das stimmt so nicht, denn:                                    

 

Im Evangelium spricht Jesus kurz vor seiner Himmelfahrt über die, „die zum Glauben gekommen sind“, die den Kranken „die Hände auflegen“ etc. Ganz offensichtlich meint Jesus mit denen, „die zum Glauben gekommen sind“, nicht nur die Apostel bzw. die Priester. Dementsprechend gibt es auch keine Vorschrift in der römisch-katholischen Kirche, die Heilungsgebete durch Handauflegung für Laien verbieten würde, ganz im Gegenteil. Hier die entsprechende Bibelstelle:

 

Markus 16,17-18: „Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.

 

Der Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) nennt u.a. die Handauflegung, die bereits im Alten Testament vorkommt, ein „Zeichen des Bundes“ und eines der „Symbole der Großtaten (Gottes) für sein Volk“ und sieht darin ein „Vorzeichen der Sakramente des Neuen Bundes“ (KKK 1150). Gebet durch Handauflegung wurde also bereits praktiziert, bevor die Sakramente und das Priestertum durch Christus eingesetzt wurden.

 

Unter Art. 1668 spricht der KKK von den „Sakramentalien“, die die Kirche „eingesetzt hat“, und präzisiert unter Art. 1669, dass diese unter die Zuständigkeit „des Priestertums aller Getauften“ fallen, also nicht nur den Priestern vorbehalten sind:

 

„Die Sakramentalien fallen unter die Zuständigkeit des Priestertums aller Getauften: Jeder Getaufte ist dazu berufen, ein „Segen“ zu sein (vgl. Gen 12,2) und zu segnen (vgl. Lk 6,28; Röm 12,14; 1 Petr 3,9). Daher können Laien gewissen Segnungen vorstehen (Vgl. SC 79; CIC, can. 1168). Je mehr eine Segnung das kirchliche und sakramentale Leben betrifft, desto mehr ist ihr Vollzug dem geweihten Amt (Bischöfen, Priestern und Diakonen) vorbehalten.“ Und weiter bei Art. 1670: „Die Sakramentalien verleihen die Gnade des Heiligen Geistes nicht nach Art der Sakramente, sondern bereiten durch das Gebet der Kirche vor, die Gnade zu empfangen und mit ihr mitzuwirken.“

 

In diesem Zusammenhang sei außerdem ein Hinweis auf die großzügige und tolerante Haltung Jesu hinsichtlich des „fremden Wundertäters“ erlaubt, der im Namen Jesu um Befreiung betete, ohne Jesus aber mit den Aposteln zusammen nachzufolgen:

 

Lukas 9,49-50: (Der fremde Wundertäter) „Da sagte Johannes: Meister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb, und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er nicht mit uns zusammen dir nachfolgt. Jesus antwortete ihm: Hindert ihn nicht! Denn wer nicht gegen euch ist, der ist für euch.“

Die Kritiker behaupten, nicht einmal die Heiligen hätten über Jahre hinweg Visionen und Lokutionen (Einsprechungen) von Gott gehabt, daher könnten die von Alan Ames nicht von Gott sein

 

Diese Behauptung beruht offensichtlich auf der Unkenntnis über das Leben der Heiligen. Es handelt sich also um eine subjektive, falsche Meinung , die durch Fakten leicht zu widerlegen ist: Zu denen, die jahrelang Visionen und Einsprechungen des Himmels hatten, gehören z.B.: die hl. Sr. Faustyna Kowalska (1905-1938). Ihr Tagebuch, das Imprimatur besitzt, schildert ihre zahlreichen, jahrelangen Einsprechungen und Visionen. Die selige und unverweste Anna Maria Taigi, eine Charismatikerin aus Rom (1769-1837), hatte bis zu ihrem Tod Visionen über Ereignisse aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die sie „in einer dornenumkrönten Sonne“ schaute. Ihr Rat wurde von Päpsten, Fürsten und Hochgestellten gesucht und geschätzt.

 

Bereits von Kindheit an durch die Gabe der Visionen, der Prophetie usw. gesegnet waren u.a. die hl. Kirchenlehrerin Katharina von Siena (1347-1380), die selige Anna Katharina Emmerich (1774-1824), der Schweizer Nationalheilige Bruder Klaus von Flüe (1417-1487), der heilige Pater Pio (1887-1968), die Stigmatisierte Therese Neumann von Konnersreuth (1898-1962), deren Seligsprechungsverfahren eingeleitet ist, und viele andere mehr.

 

Kritiker behaupten, die Heilungen durch Alans Gebet seien dämonischer Natur

 

Die Gabe der Unterscheidung ist nötig, wenn man die Quelle einer Heilung beurteilen will. Prinzipiell kann eine Heilung von Gott gewirkt werden oder von Dämonen (oder evtl. durch die Selbstheilungskräfte des kranken Menschen). Man sollte sich vorher genau über den weltanschaulichen Hintergrund und die kirchliche Rückbindung der Person informieren, von der man ein Heilungsgebet erbittet. Es gibt nicht viele, die – wie Alan Ames – seit fast 20 Jahren die Erlaubnis ihres zuständigen römisch-katholischen Bischofs für den Heilungsdienst haben.

 

Auch „Geistheiler“ aller Art und Personen mit okkultem Hintergrund können mittels Magie (sog. „weiße“ Magie) Heilung bewirken, in der Regel sind dies körperliche Heilungen. Allerdings sind solche Heilungen oft nicht von Dauer, oder es treten Nebenwirkungen auf wie z.B.: Die „geheilte“ Person kann nicht mehr beten, empfängt die Sakramente immer seltener oder gar nicht mehr, wird von Depressionen bis hin zu Suizidgedanken heimgesucht usw.

 

Bei Alan Ames handelt es sich nicht um einen „Geistheiler“, er bezeichnet sich nicht einmal als „Heiler“. Vielmehr versteht er sich als „einfachen Mann, der versucht, Gott zu lieben“. Seine Seelenführer attestieren ihm ein tiefes Gebetsleben, das fest verwurzelt ist in den Sakramenten und im Gehorsam zur katholischen Kirche. Alan Ames hat die ausdrückliche und schriftliche Erlaubnis seines zuständigen Heimatbischofs, für die Menschen durch Handauflegung um Heilung zu beten. Das Heilungsgebet findet in der Regel in einer katholischen Kirche statt, wobei der in der Monstranz ausgesetzte eucharistische Herr Jesus Christus angebetet, gelobt und gepriesen wird. Der eucharistische Herr allein ist die Mitte und der „Heiler“.

 

Die durch Alans Dienst erfolgten Heilungen sind häufig Heilungen der Seele. Diese Heilung erfolgt durch das Sakrament der Beichte, zu dem Alan Ames ausdrücklich ermutigt und das er allen Katholiken empfiehlt, die Heilung suchen. Immer sind Priester anwesend, die dieses Sakrament spenden. Viele, die eine seelische Heilung durch das Sakrament der Versöhnung erfahren haben, stellen in der Folge auch andere Heilung fest, z.B. körperliche, geistige und emotionale Heilung. Immer wieder finden Personen durch Alans Heilungsdienst zur katholischen Kirche zurück, sie konvertieren oder treten wieder in die katholische Kirche ein.

 

Alans Vortrag und Heilungsgebet erfolgt also im Gehorsam zu den kirchlichen Oberen, mit dem Fokus auf die Sakramente und im Einklang mit den kirchlichen Bestimmungen. Alan betet ein „nicht-liturgisches“ Heilungsgebet. Es wäre absurd zu behaupten, dieses Heilungsgebet in Gegenwart des eucharistischen Herrn sei dämonischer oder okkulter Natur.

 

Ein Jesuswort zur Unterscheidung der Geister nennt das maßgebliche Kriterium:

 

Matthäus 7,16-18: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten.“

 

 

       

Alan Ames beim Heilungsgebet durch Handauflegung, so wie es sein Bischof
erlaubt hat. Das Foto wurde bei den Gebetstagen im Heiligen Land
aufgenommen, wohin Alan schon oft eingeladen wurde. Mit Erlaubnis des
Lateinischen Patriarchen und der Ortsbischöfe hielt er Gebetstage an den
heiligsten Stätten der Christenheit: in der Verkündigungsbasilika in
Nazareth und in der Geburtskirche in Bethlehem sowie in anderen Pfarreien
der katholischen Christen im Heiligen Land

 

Portrait Alan Ames

Alan Ames reist nicht nur in westliche Länder, sondern wird auch von
afrikanischen Bischöfen und Priestern eingeladen. Das Bild zeigt Alan beim Spielen mit Kindern, die an AIDS erkrankt sind, in einem Hospiz in Südafrika
 

 

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